Rund ums Beet

Kosten und sammeln – jetzt ist Tomatenzeit

Ob murmelgroß, dattelförmig oder schwergewichtig, jetzt gibt es Tomaten in allen Größen und Färbungen. Es macht Spaß, die Vielfalt zu probieren. Und wer seine Lieblingstomate gefunden hat, hebt am besten gleich Samen für die kommende Saison auf …

Im Frühjahr hatte ich das Vergnügen, beim Tomatenworkshop von Melanie Grabner Keimlinge und Saatgut von verschiedenen samenfesten Tomatensorten zu erhalten. Über den Sommer haben sich die Pflänzchen gut entwickelt und Früchte angesetzt, so dass wir nun beinahe täglich Tomaten ernten können. Allein unsere kleine Sortenauswahl zeigt schon, wie vielfältig Tomaten in Farbe, Form, Geschmack und Konsistenz sind. Ich mag die kleineren Schnittfesten für ein sommerliches Tomatenbrot. Die fleischigen Ochsenherzen hat Thomas zu einer lecker fruchtigen Tomatensoße verarbeitet. Schon jetzt steht für uns fest, welche Sorten im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder einen Platz in unserem Garten erhalten wollen.

Tomatensamen gewinnen

Selbst geerntete Tomatensamen
Nichts mehr übrig vom Glibber – gereinigte Tomatensamen lassen sich problemlos für die Nachzucht im kommenden Jahr aufbewahren.

Für das Sammeln von Tomatensamen sind die schönsten Früchte gerade gut genug. Sie sollten von einer gesunden Pflanze stammen und voll ausgereift sein, um eine bestmögliche Krankheitsresistenz und gute Keimfähigkeit für die kommende Saison zu erzielen. Wie die Samengewinnung von Tomaten funktioniert, haben wir in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt. Da aufgrund des nassen August vermutlich viele Tomatenliebhaber (wie wir auch) mit der Kraut- und Braunfäule zu kämpfen haben, hier noch ein Tipp aus dem Handbuch Samengärtnerei: Danach ist die Krankheit, die auf Pilzsporen zurückgeht nicht samenbürtig; die Saatgutgewinnung ist daher möglich, solange die Früchte selber nicht befallen sind. Wäre auch schade um die hübsche Kuscheltomate gewesen, deren Früchte gerade erst reif werden.

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