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Rund ums Beet

Jetzt beginnt die Apfelernte

Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder ganz besonders auf die Apfelernte, denn mit den knackigen Früchten lässt sich allerhand Leckeres anstellen. Derzeit hängen unsere beiden Apfelbäume im Garten voller Früchte. Jetzt heißt es, den geeigneten Zeitpunkt für die Ernte nicht verpassen. Hier ein paar Tipps für die richtige Verarbeitung und Lagerung von Äpfeln.

Sommeräpfel

Unsere Sommeräpfel stehen alle hervorragend im Saft und werden jetzt sukzessive geerntet.

Wann Äpfel geerntet werden können, hängt zunächst von der Sorte ab. Es gibt Sommeräpfel wie Piros und Jamba, die bereits Anfang August geerntet werden können. Sie sind jedoch oft druckempfindlich und müssen relativ schnell verbraucht werden. Herbst- und Winteräpfel, zu denen bspw. Alkmene und Holsteiner Cox gehören, werden erst im Oktober und November reif, können dann aber den ganzen Winter über gelagert werden – in einigen Fällen sogar bis zum Juni des nächsten Jahres. Wir haben das Glück, dass sowohl ein Sommer-, als auch ein Winterapfelbaum in unserem Garten steht, so dass wir von September bis ins Frühjahr hinein gut versorgt sind. Um welche Sorten es sich jeweils handelt, wissen wir leider nicht. Das ist aber auch nicht verwunderlich. So soll es allein in Deutschland mehr als 2.000 Apfelsorten geben, plus viele historische Sorten, die heute teilweise nicht mehr existieren.

Winteräpfel

Die Winteräpfel dagegen sind noch grün und wahrscheinlich erst Ende Oktober reif.

Was man bei der Ernte beachten sollte

Wann ist nun der richtige Zeitpunkt für die Apfelernte? Das hängt nicht nur von der Sorte, sondern auch von der Witterung ab. Ist der Sommer eher kühl und feucht, kann sich der Zeitpunkt der Ernte verzögern. Dann sind auch die Sommeräpfel erst Mitte September reif. Der Reifegrad von Äpfeln lässt sich leicht anhand von Farbe, Duft und der Festigkeit der Frucht feststellen. Sind die Äpfel reif, duften sie meist gut und besitzen je nach Sorte leuchtende Rot- oder Gelbtöne. Zudem lassen sie sich leicht pflücken. Zur Kontrolle kann man einen Apfel auch aufschneiden. Wenn die Kerne braun sind, ist der Apfel reif, besitzen sie eine hellere Färbung, sollte noch gewartet werden. Mit Sicherheit weiß man natürlich, ob ein Apfel reif ist, wenn man ihn einfach probiert. Unreife Äpfel sind hart und meist sehr sauer.

Apfelküchle

Von der ersten Ernte haben wir uns erst einmal ein paar leckere Apfelküchlein gemacht. Das war ein Fest!

Ein weiteres Indiz, ob Äpfel reif sind, ist, dass sie sich leicht pflücken lassen. Dabei sollte man sie drehen und nicht abreißen. Da die Früchte meist druckempfindlich sind, dürfen sie nicht zu fest angepackt werden. Um höher hängende Äpfel zu erreichen, sind neben einer Leiter auch Obstpflücker mit einem Teleskopstiel sinnvoll. Für die Lagerung eignen sich am besten Holzkisten, da hierdurch die Schale nicht beschädigt wird – im Gegensatz zu Metallkörben. Gerade Winteräpfel sollte man nicht übereinanderlegen, da faule Früchte die anderen „anstecken“ können. Sie sollten am besten an einem dunklen und kühlen, aber frostfreien Ort aufbewahrt werden.


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Auch ein verregneter Sonntag hat seine schönene Seiten. Gesehn bei der Pflanzentauschbörse auf dem Ginnheimer Kirchplatz.
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