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Gartenszene

Transition Town erhält Frankfurter Umweltpreis

Gestern Abend bekam Transition Town Frankfurt den Umweltpreis der Carl und Irene Scherrer Stiftung überreicht – eine schöne Bestätigung für die Initiative, die seit mehreren Jahren mit zahlreichen Aktionen und Projekten u.a. im Bereich Urban Gardening einen Wandel in der Stadt hin zu einer lokalen und ökologisch ausgerichteten Wirtschaft und Lebensweise erreichen will. Wir waren vor Ort.

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Sichtlich gerührt nahmen die Vertreter von Transition Town den Umweltpreises von Irene Scherrer entgegen.

Der mit 2.000 Euro dotierte Preis, der seit 1997 soziales und ökologisches Engagement in der Region Frankfurt am Main unterstützt, wurde in den Räumen der GLS Bank in der Mainzer Landstraße von Christoph Scherrer, dem Sohn des Stiftungsgründers überreicht. Er würdigte den Mut der Organisation, Neues auszuprobieren, das auch mit einschlösse, dass Fehler gemacht werden dürften. Neben rund einem Dutzend „Transition Towner“ waren auch viele andere Wandelbegeisterte und Umweltschützer aus der Frankfurter Szene gekommen, u.a. Vertreter vom BUND, Stadtwandeln und von ShoutOutLoud, die das leckere Catering für den Abend stellten – natürlich mit Lebensmitteln aus dem „Fairteiler“, also abgelaufenen, aber noch genießbaren Waren aus dem Supermarkt.

SoLaWi und Repair Café als erfolgreiche Projekt-Beispiele

Matthias Emde nahm den symbolischen Scheck im Namen von Transition Town entgegen und betonte, dass das Geld gleichmäßig unter den Projekten verteilt werden soll. Danach stellten Doris Spohr und Kai Kotzian dem Publikum zwei derzeit erfolgreiche Aktionen von Transition Town vor. Da ist zum einen SoLaWi Frankfurt,  bei dem sich eine Gemeinschaft die Ernte eines Bauernhofes teilt – in diesem Fall der Birkenhof in Egelsbach – und damit dem Landwirt eine feste Abnahme seiner produzierten Lebensmittel garantiert. Los geht’s Ende März. Geliefert werden Obst, Gemüse und Eier in ein Depot in Eschersheim. Mit dem Repair Café in Offenbach gibt es seit Ende letzten Jahres einmal im Monat die Möglichkeit, selbst defekte Elektro-Geräte und Möbel unter fachkundiger Beratung zu reparieren. Das Konzept fand bei den Offenbacher Bürgern so guten Anklang, dass das Projekt fortgesetzt werden soll.


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