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Gemeinschaftsgärten

Klönen und Kosten auf dem Ginnheimer Kirchplatz

Es ist schon eine schöne Tradition, dass die Ginnheimer Kirchplatzgärtner zum Ausklang des Sommers noch einmal Aktive und Freunde des Projekts zum Klönen und Verkosten der Ernte einladen. Wir haben auf unserer Sonntagsradtour vorbeigeschaut und wieder einiges Neues entdeckt.

Kochen mit dem Sonnenofen

Der Sonnenofen von Uli Zimmermann heizt das Teewasser ganz ohne Einsatz fossiler Brennstoffe auf.

Schönes Wetter, Köstlichkeiten aus eigener Herstellung und nette Begegnungen hatten sich die Ginnheimer Gemeinschaftsgärtner erhofft und wurden nicht enttäuscht: Die Strahlen der spätsommerlichen Sonne reichten locker aus, um Wasser mithilfe von Uli Zimmermanns Sonnenofen auf 95° Celsius zu erwärmen – garantiert emissionsfrei zubereiteter Tee also für die Besucher des ‚Ginnheimer Ratatouilles‘. Buffet und Infotisch waren am Sonntag gleichzeitig Endpunkt des vom Frankfurter Umweltamt und stadtlabor unterwegs initiierten Spaziergangs durch die Wallanlagen und entlang der noch zu entwickelnden Grüngürtel-Speiche Nordwest bis nach Ginnheim. Für die müden Wanderer und alle anderen Besucher gab es auf dem Kichplatz dann frisch zubereitete grüne Smoothies und selbstgemachtes Fingerfood mit Zutaten aus dem Garten.

Der Gemeinschaftsgarten als Keimzelle

Mosaik am Ginnheimer Kirchplatzgärtchen

Die triste an den Kirchplatz grenzende Hauswand haben Ginnheimer in ein Kunstwerk verwandelt.

Wer heute den einst kahlen Ginnheimer Kirchplatz überquert, für den gehören die blühenden Gabionen längst zum vertrauten Ortsbild. Zusammen mit den Sitznischen und dem Bücherschrank laden sie bei gutem Wetter zum Verweilen und einem gemütlichen Plausch ein, zumal man öfters ein bekanntes Gesicht beim Bepflanzen oder Gießen der Gabionen antrifft. Der Gemeinschaftsgarten und die Veranstaltungen im Umfeld haben neue Kontakte entstehen lassen. So gibt es inzwischen auch eine Ginnheimer Gruppe im ‚Netzwerk Neue Nachbarschaften‘, die aus den Aktivitäten rund um das Stadtlabor und den Kirchplatzgarten hervorgegangen ist. Neu war für uns auch das liebevoll gestaltete Mosaik, das eine Gruppe von Ginnheimern um Initiatorin Gisela Steinberg im Juni dieses Jahres an der Hofwand der Firma Vogler-Hahn angebracht hat. Viele künstlerisch begabte Hände, darunter auch die Kinder der benachbarten Kitas, haben in rund 160 Arbeitsstunden das Kunstwerk geschaffen, das nun den Kirchplatz dauerhaft verschönert.


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Auch ein verregneter Sonntag hat seine schönene Seiten. Gesehn bei der Pflanzentauschbörse auf dem Ginnheimer Kirchplatz.
Auch ein verregneter Sonntag hat seine schönene Seiten. Gesehn bei der Pflanzentauschbörse auf dem Ginnheimer Kirchplatz.